Forscher im Wald

Was frisst eigentlich ein Mistkäfer? Und haben Tausendfüßer wirklich 1000 Beine? Diese und ähnliche spannende Fragen beschäftigten heute meine Zweitklässler. In unserem Waldklassenzimmer machten sich die Kinder auf die Suche nach Bodentieren des Waldes. 

Mit meinen Klassen verbringe ich sehr gerne Ausflüge im Wald. Die Kinder benötigen nicht viel, um dabei große Entdeckungen machen zu können. Sowohl im Winter als auch im Sommer bietet der Wald großartige Möglichkeiten um auf Spurensuche zu gehen, oder Tiere zu bestimmen. Die örtlichen Forstämter und Waldpädagogik-Zentren bieten oftmals Angebote für Schulklassen, die sehr interessant und kindgerecht sind. 

Heute war die Klasse mit Bodenfenstern, Becherlupen und Bestimmungstafeln ausgerüstet. Mit dem Bodenfenster, einem rechteckigen Tuch mit einer Öffnung in der Mitte, ließ sich ein Bereich auf dem Waldboden festlegen. Darin suchten die kleinen Forscher nach Insekten und Spinnentieren und fingen sie mit ihren Bechern auf. Hundertfüßer, Bodenspinnen, Asseln und Mistkäfer wurden dabei gefunden. Besonders faszinierte die Kinder, dass die Tiere aus der Nähe betrachtet werden konnten. Anhand der Beinpaare wurden sie unterschieden und schließlich wieder in die Freiheit entlassen. 

Unsere Becherlupen findet ihr z.B. bei Amazon:

(Werbung: Affiliate Link)

 

Eine schöne Spielidee zu diesem Themenbereich ist das Tausendfüßer-Spiel. Die Klasse geht mit verbundenen Augen in einer langen Schlange durch den Wald. Jedes Kind hält sich an den Schultern des Vordermannes fest. Dabei führt der Kopf der Schlange ohne Augenbinde die anderen Schülerinnen und Schüler an. Schnell merken die Kinder, dass es recht beschwerlich ist, sich auf diese Art und Weise fortzubewegen. Außerdem erkennen Sie, dass kleine Bewegungen am Anfang der Schlage zu großen Veränderungen für alle anderen führen. 

Die Augenbinden gibt es in verschiedenen Farben bei Amazon:

(Werbung: Affiliate Link)

 

Verbringt ihr ebenfalls gerne Zeit mit euren Schülern im Wald? Über Rückmeldungen und Kommentare würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße, Christiane

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.